Ein Regenbogen macht noch keinen Sommer

Ja, nun wird die Regenbogenfahne also zum Christopher-Street-Day am Rathaus aufgehängt: O.k., ein Symbol, gegen das man nichts haben kann. Dies aber gleich zu einem Symbol für den weltoffenen Senat zu sehen, geht doch etwas weit. Wie schrieben Sie doch noch vor ein paar Monaten, Herr Müller: „Es hat sich nichts bewegt – verlorene Jahre für Schwule und Lesben!“ Na ja.

Erstmals wird in Hamburg anlässlich des Christopher-Street-Days (CSD), wie in anderen Städten auch, die Regenbogenfahne am Rathaus gehisst. Sie stellt ein weltweites Symbol für Weltoffenheit und Akzeptanz dar. Die Regenbogenfahne wird deshalb vom 31. Juli bis 3. August ohne Unterbrechung am Rathaus wehen.

Dazu Farid Müller, schwulen- und lesbenpolitischer Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion: „Ich freue mich, dass die Regenbogenfahne durchgängig zum Christopher-Street-Day am Rathaus wehen wird. Es zeigt, dass Senat und Bürgerschaft Hamburg als eine weltoffene Stadt sehen.“

Ein Gedanke zu „Ein Regenbogen macht noch keinen Sommer“

  1. wann weht denn endlich mal die türkische Fahne auf dem rathaus? HH hat (noch) mehr Türken als Schwule und Lespen, trotzdem wird dem nie rechnung getragen. Vielleicht fällt jemandem auch noch ne Flagge für Behinderte ein …
    Die Deutschlandfahne und auch die hamburg-Fahne sind symbole unseres Landes, unserer Stadt! Es umfasst in seiner Bedeutung ALLE Menschen in Deutschland/HH. Peinlich hier selektiv einzelne Randgruppen zu bevorzugen, eine Ausgrenzung aller anderen (inkl. mir)!

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