DGB Nord: Revolving-Kreditkarten einschränken

Der DGB Nord-Vorsitzende Peter Deutschland hat vor der Ausgabe von so genannten Revolving Kreditkarten gewarnt und gefordert, darauf basierende Kreditgeschäfte in Deutschland einzuschränken. Sie seien, so Deutschland heute in Hamburg, ein Grund für die katastrophale Verschuldung vieler privater Haushalte in den USA und hätten mit zu der desolaten Lage vieler Banken beigetragen.

Er wundere sich, sagte er, dass die Banken, nachdem sie auch in Deutschland Hunderttausenden von Kunden zweifelhafte Finanzprodukte verkauft hätten, nun auf ein für die Kunden ähnlich riskantes Produkt setzten. Deutschland: „Revolving Karten führen in vielen Fällen direkt in die Schuldenfalle, aus der nur schwer herauszukommen ist. Das ist weder im Interessen der Verbraucher noch der Banken.“

2007 gab es nach Informationen des Bankenverbandes in Deutschland 24 Millionen Kreditkarten und 92 Millionen Debitkarten, also Girocards für Geld- und Kontoauszugsautomaten. Überträgt man die Erfahrungen aus den USA, wo jeder Bürger durchschnittlich 4 Kreditkarten besitzt, auf Deutschland, so käme man auf 320 Millionen Karten.

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