Der GEW Salon präsentiert Themen abseits der gewerkschaftlichen Tagespolitik in einem unterhaltenden und angenehmen Rahmen. Für den Februar ist es gelungen, die „Daughters and Sons of Gastarbeiters“, die noch nie in Hamburg aufgetreten sind, für eine Lesung zu gewinnen.

Über die „daughters and sons“ (siehe auch www.gastarbeiters.de):

„Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas und des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als »Gastarbeiter« den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Die »Daughters and Sons of Gastarbeiters«, eine Gruppe von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Städten Deutschlands, haben sich zusammengefunden, um diesen Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte sichtbar zu machen. Sie erzählen persönliche Geschichten und leisten damit einen Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur.

In einer Zeit, in der die Öffentlichkeit permanent auf ethnische und religiöse Hintergründe hingelenkt wird, erscheint es umso wichtiger, die Debatte auf die konkrete Lebenswirklichkeit von Menschen mit Migrationserfahrung zu lenken, um sich damit den gängigen Überfremdungsrhetoriken und Ausgrenzungsmechanismen zu stellen.“

Fünf AutorInnen werden lesen und diskutieren:
Eva Andrades, Çiçek Bacık, Serkan Deniz, Nilüfer Şahin, Zoran Terzić, Miguel Zamorano

Herzliche Einladung!

VeranstalterInnen: GEW Landesverband, gba Gewerkschaftliche Bildungsarbeit, hlz

26.2.2016, 19:30 Uhr, GEW Landesverband. Für GEW Mitglieder ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen 5,00 Euro.


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