Auszubildende an Städtischen Bühnen machen sich für Gleichstellung stark

Rund 50 Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten der Städtischen Bühnen Hamburgische Staatsoper, Thalia Theater und Deutsches Schauspielhaus treffen sich am Internationalen Frauentag, am 8. März bei ver.di im Hamburger Gewerkschaftshaus. Hier wollen sie gemeinsam über Geschlechtergerechtigkeit, Respekt am Arbeitsplatz, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch diskutieren.

Die ganztägige Jugend- und Auszubildendenversammlung greift  die Themen des Internationalen Frauentags auf, um Bewusstsein für Diskriminierung aller Geschlechter im Alltag zu schaffen. Die Versammlung bietet Raum, über die eigenen Erfahrungen mit Geschlechterdiskriminierung und sexueller Belästigung zu sprechen – im Privaten, wie am Arbeitsplatz. Das Ziel: gleichgestellte Zustände aller Geschlechter und ein Sexismusfreies Arbeits/Leben. 

Weitere Themen der Jugend- und Auszubildendenversammlung: ungleiche Bezahlung und Chancenungleichheit im Betrieb, ungleiche Verteilung der unbezahlten Arbeit und mangelnde Repräsentanz von Frauen in politischen Funktionen.

Die Auszubildenden, Praktikantinnen und Praktikanten der Städtischen Bühnen Hamburgische Staatsoper, Thalia Theater und Deutsches Schauspielhaus fordern am Internationalen Frauentag:

*Wir wollen an den Bühnen mitwirken und zu diskriminierungs- und angstfreiem Arbeitsklima beitragen und auffordern.

* Wir verlangen konkrete Maßnahmen gemäß den im Zuge der #MeToo-Debatte vom Deutschen Bühnenverein verabschiedeten „Werbebasierten Verhaltenskodex“ 2018.

*Wir unterstützen mit einer gemeinsamen Jugend- und Auszubildendenversammlung die Forderungen des ‚Frauen-Streiks‘ – sowohl global, als auch die des Hamburger Bündnisses.

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