Aluwerke: Gute Nachricht für Familien

ALU.jpegDer SPD-Wirtschaftspolitiker Ingo Egloff hat die Entscheidung für einen Neustart der Hamburger Aluminiumwerke begrüßt, gleichzeitig aber Kritik am Vorgehen des Wirtschaftssenators und des Bürgermeisters in dieser Sache geübt.

„Der HAW-Neuanfang ist eine gute Nachricht – vor allem für die Menschen, die jetzt die Chance haben, aus der Arbeitslosigkeit auszubrechen. Es ist aber auffällig, wie häufig Senator Uldall jetzt fordert, man möge die Vergangenheit ruhen lassen“, sagte Egloff. Er wisse offenbar, dass vor einem Jahr „einiges suboptimal gelaufen ist“, sagte Egloff.

Es sei erfreulich für die ehemals Beschäftigten, dass sie jetzt die Chance haben, an ihre alte Arbeitsstätte zurückzukehren. „Und die Neuigkeit von heute Nacht ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Hamburg. Denn Hamburg braucht Arbeitsplätze auch in der Industrie“, sagte Egloff am Mittwoch in der Bürgerschaft.

Es bleibe aber die Frage, was sich seit dem letzten Jahr geändert hat, als es hieß, die Aluwerke hätten keine Zukunft, betonte der SPD-Wirtschaftsfachmann. Die Verantwortlichen aus Senat und Wirtschaft hätten damals offenbar ihre Jobs nicht ordentlich gemacht. Das gelte für den Wirtschaftssenator, der erst aktiv geworden sei, als „das Kind in den Brunnen gefallen war“.

Das gelte auch für den Bürgermeister. „Er hat es damals nicht für nötig gehalten, mit den Beteiligten Vorständen zu reden“, kritisierte Egloff. Die Versäumnisse des Senats hätten die Beschäftigten auszubaden gehabt – „die jetzt zum Glück eine zweite Chance bekommen“, sagte Egloff.

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