Ab Montag: Bildungsstreik geht weiter

„Unbelehrbar“, sagen die Studierenden – und auch in Hamburg geht der Bildungsstreik weiter. Die Unzufruiedenheit ist lange bekannt, versprochen wurde viel, gehalten (bisher) nichts. Also gibt es wieder eine bundesweite Protestwoche „Bildungsstreik“ vom 7. bis 11. Juni.


So erklärt sich das Hamburger Bildungsstreik-Bündnis:

Vor dem Hintergrund einer enttäuschenden Bologna-Konferenz, der anstehenden Novellierung des Hamburgischen Hochschulgesetzes sowie der großen Unzufriedenheit mit dem Bachelor-/Mastersystem und dem Festhalten an den Studiengebühren ist ein Weiterführen der Proteste ein absolutes Muss!
Um den Forderungen nach Demokratisierung, sozialer Öffnung der Hochschulen und radikalem Umdenken in der Bologna-Debatte verstärkt Ausdruck zu verleihen, hat das Hamburger Bildungsstreik-Bündnis in diesem Sommer erneut Protestaktionen geplant.

Auch wenn Bildungsministerin Schavan mit ihrer kürzlich stattgefundenen Bologna-Show etwas anderes zu propagieren bemüht ist: „Die Forderungen stehen weiterhin im Raum!“, so Franziska Hildebrandt von dieLinke.sds in Hamburg. „Echte Veränderungen im Sinne aller können nur unter der Bedingung einer radikalen Demokratisierung der Hochschulen stattfinden. Dazu gehört die Abschaffung des Hochschulrats und die Verlagerung der Macht des Präsidiums in universitäre Selbstverwaltungsgremien, auch unterhalb der Fakultätsebene!“

Für eine wissenschaftliche, freie, soziale und emanzipierte Universität!

Zum Auftakt der Protestwoche wird am Montag, den 07. Juni um 12 Uhr eine studentische Vollversammlung im Anna-Siemsen-Hörsaal (Von-Melle-Park 8) unter dem Motto: warum wieder Bildungsstreik? Stattfinden.

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