Mehr Qualität in Studium und Lehre bei gleichbleibend hohen Studierendenzahlen – dafür erhalten die staatlichen Hamburger Hochschulen in diesem Jahr rund 78 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt III von Bund und Ländern.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Persönlichkeitsentwicklung, Wissensvermittlung und Berufsvorbereitung sind die Kernaspekte akademischer Bildung. In diesem Jahr können wir rund 12.000 jungen Menschen einen Studienanfängerplatz an den staatlichen Hamburger Hochschulen anbieten. Damit übernehmen die Hochschulen eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und gestalten unsere Zukunft. Um ihnen die nötige Klarheit für die Zeit ab dem Jahr 2020 zu geben, muss die Förderung aus dem Hochschulpakt weitergehen. Eine Grundgesetzänderung macht es dem Bund bereits jetzt möglich, die Hochschulen dauerhaft finanziell zu fördern.“

In Hamburg können jedes Jahr überproportional viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger aus anderen Bundesländern ihr Studium aufnehmen. Die Hochschulen in Hamburg übernehmen damit besondere Verantwortung für die akademische Ausbildung in Deutschland. Hamburg hat 2014 mit Berlin und Bremen den meisten jungen Menschen (gemessen an der altersspezifischen Bevölkerung) ein Studium ermöglicht und lag bundesweit damit auf Rang drei.

Der Hochschulpakt III läuft von 2016 bis 2020. Ziel ist es, vielen jungen Menschen einen Studienplatz anbieten zu können und den notwendigen Bedarf an Absolventinnen und Absolventen zu sichern. Grundlage des Hochschulpaktes ist die Vorausberechnung der erwarteten Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Kultusministerkonferenz.


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