4.500 demonstrierten für die Schulreform

Nur etwa 4.500 Schüler haben sich heute Jungfernstieg getroffen, um für die geplante Schulreform zu demonstrieren: Offenbar war das Wetter zu schön für ernsthaften Protest. Die Veranstalter (schülerInnenkammer, Gewerkschaftsjugend, Jugendverbände der Parteien) hatten mit bis zu 10.000 TeilnehmerInnen gerechnet – einige davon steuerten offenbar andere Ziele an.

Ob die massive Gegenpropaganda der vergangenen Tage (BILD: „Schulschwänzerdemo“) zur relativ geringen Teilnahme beigetragen hat, lässt sich kaum ermessen. Die Demonstration war auch an einigen Schulen heftig umstritten, da sie während der Schulzeit stattfand. Vorsorglich hatte auch die Schulbehörde in einem Schulbrief darauf hingewiesen, dass die teilnehmenden Schüler unentschuldigt fehlen würden. Und nicht zuletzt hatten die Schulleitungen an die Schülervertreter appelliert, nicht zu demonstrieren.

Und schließlich – die Zahlen: Es waren mindestens doppelt so viele Menschen wie bei der letzten sogenannten Großdemo von WWL. Die behaupteten damals Zahlen zwischen 4.000 und 6.000. Zählt man auf gleiche Weise, dann wurden die gewünschten 10.000 TeilnehmerInnen locker erreicht.

Ein Gedanke zu „4.500 demonstrierten für die Schulreform“

  1. Super formuliert … sehe ich genauso … die WWLer haben zusammen mit BILD und RHH massiv versucht durch Panikmache (autonome Gruppen usw.) und Druck auf den Schulen die Zahl gering zu halten

    … deshalb finde ich die Teilnehmerzahl erstaunlich hoch! … egal ob 3.000, 4.000 oder 5.000 … das ist ein starkes Zeichen für die „heutige Jugend“ , hoffen wir auf eine größere Anzahl fröhliche Teilnehmer am Samstag …

    …aber egal wie viel kommen, WWL wird jede Zahl schlecht reden … die alten Miesmuffel …

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