Außenpolitik: Klose über Nordafrika
31. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Das Außenpolitische Gespräch – Hakverdi fragt Klose:
Nordafrika und Naher Osten in politischer Bewegung –
Chancen auf eine demokratische Zukunft?
Wann:
31. Mai 2011, 18.30 Uhr
Wo:
Kurt-Schumacher-Haus
Kurt-Schumacher-Allee 10
20097 Hamburg
Raum 102
Die Unruhen in vielen Ländern des Maghreb, des Nahen Ostens und der arabischen Halbinsel dauern seit Monaten an. Sie haben sich an erstarrten diktatorischen und autokratischen Systemen entzündet, an der Perspektivlosigkeit der jungen Menschen und der Verweigerung grundlegender individueller Rechte. Aber weder dort, wo die politische Elite von der Bevölkerung gestürzt wurde, noch dort, wo der Kampf zwischen Diktatoren und Aufständischen bisher noch nicht entschieden ist, sind die politischen Zielsetzungen der aktiven Widerstandsgruppen deutlich erkennbar. Die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Ländern erschweren es zusätzlich, die Geschehnisse der vergangenen Monate zu bewerten und eine Prognose der künftigen Entwicklung zu wagen. Entsprechend uneinheitlich ist auch die politische Reaktion der europäischen Nachbarn auf die gewaltige politische Eruption jenseits ihrer südlichen Grenzen. Der Streit untereinander um die Flüchtlingsfrage verdeckt dabei die viel gewichtigeren Fragen, die sich für die Europäer angesichts der instabilen, ungewissen Lage auf der anderen Seite des Mittelmeeres stellen.
Metin Hakverdi fragt Hans-Ulrich Klose, wie die Ereignisse der letzten Monate einzuschätzen sind und welche Handlungsoptionen die Europäische Union hat.
Hans-Ulrich Klose ist Mitglied des Deutschen Bundestages und einer der renommiertesten deutschen Außenpolitiker. Er ist stellvertretender Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses.
Metin Hakverdi ist Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Schatzmeister der Europaunion Hamburg.
Schnelsen im Dialog
31. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Kommunalpolitik vor Ort.
Informieren, diskutieren, gestalten.
Hierzu laden Sie Jan Ohmer, gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher der SPD Bezirksfraktion, und Marc Schemmel, sportpolitischer Sprecher der SPD Bezirksfraktion, herzlich ein.
Gemeinsam wollen wir mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern
am Freitag, den 03.06.2011 von 17.00 – 18.00 Uhr
im Freizeitzentrum Schnelsen
(Wählingsallee 16 – 22459 Hamburg)
zusammen kommen, um uns über die aktuellen kommunalpolitischen Projekte vor Ort auszutauschen.
Überblick 2011: Alles für gutes Sehen
25. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Elektronische Hilfsmittel für Sehbehinderte
“Überblick” heißen die Infotage des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH) im Frühling. Am Donnerstag 26. Mai, 14 bis 20 Uhr, und am Freitag, 27. Mai, von 9 bis 16 Uhr, dreht sich im Louis-Braille-Center alles um elektronische Hilfsmittel. Die Ausstellung wendet sich an Menschen mit einer starken Seheinschränkung, sehbehinderte und blinde Menschen. Auch Angehörige, Schwerbehindertenvertreter und Arbeitgeber sind herzlich willkommen. Das Louis-Braille-Center ist im Holsteinischen Kamp 26 (U3 Hamburger Straße). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei den Infotagen können sich Interessierte über Neuigkeiten und aktuelle Trends rund um elektronische Hilfsmittel informieren. PC-Ausstattungen, vergrößernde Kamerasysteme, Daisy-Abspielgeräte, elektronische Diktiergeräte und Vieles mehr bieten die Aussteller – Ausstellerliste auf www.bsvh.org.
St. Pauli: Tisch wird nicht rund
25. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Dass die “Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder” nicht mit den Bewohnern des Stadtteils diskutieren will, könnte man notfalls verstehen. Dass aber auch die BSU nicht an den angestrebten “Runden Tisch” im Viertel kommen mag, mutet befremdlich an. So wird der Tisch nicht rund, stellt die Interessengemeinschaft NoBNQ fest. »» weiterlesen » St. Pauli: Tisch wird nicht rund
Rahlstedt: Neues Bahnhofsareal
25. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Die Bezirksversammlung Wandsbek hat das Bezirksamt einstimmig aufgefordert, kurzfristig die Neuplanung des Areals rund um das Rahlstedter Bahnhofsgebäude in Angriff zu nehmen. Hintergrund hierfür ist der bevorstehende Verkauf des Gebäudes und die Neubebauung des Areals. Der von der SPD-Fraktion eingebrachte Antrag begrüßt dieses Vorhaben und fordert nun die im Umfeld geplanten Maßnahmen zu bündeln, um hier eine Planung „aus einem Guss“ zu erhalten. »» weiterlesen » Rahlstedt: Neues Bahnhofsareal
Rote Rosen für Hilde und Rilke
25. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Musik und Literatur hatten in der Patriotischen Gesellschaft von 1765 schon immer einen hohen Stellenwert. Was liegt daher näher, als beides miteinander zu kombinieren und dabei noch junge Künstler zu fördern?
Auf den ersten Blick scheint dies nun keine völlig neue Idee zu sein – dann haben Sie noch nicht erlebt, wie charmant und amüsant die beiden Künstler Holger Becker und Oliver Schöndube dies mit Liedern von Hildegard Knef und Gedichten von Rainer Maria Rilke tun!
Die Projektgruppe ,SalonM’ freut sich, Sie einzuladen zu
,,Rote Rosen für Hilde und Rilke”
Sonnabend, den 28. Mai 2011, um 19.00 Uhr
Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal,
Trostbrücke 6, 20457 Hamburg.
Der Eintritt ist frei.
Melden Sie sich bitte telefonisch unter 040136661 9, per Fax unter 04013 78094 oder per
E-Mail (info@patriotische-gesellschaft.de) an.
Marmstorf: Gespräch mit Schumacher
25. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Die SPD Marmstorf lädt am Sonnabend, dem 28. Mai 2011, von 10 bis 12 Uhr zu einem
Bürgergespräch im Einkaufszentrum Marmstorf ein. Gast wird der Harburger
Bürgerschaftsabgeordnete Sören Schumacher sein. Eine gute Gelegenheit für alle, die vor,
während oder nach ihren Einkäufen etwas mit dem Wahlkreisabgeordneten besprechen möchten
oder ihn vielleicht einfach nur mal kennenlernen wollen.
Tina Soliman: Funkstille
20. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Reden oder Schweigen
Tina Soliman liest aus ihrem Buch „Funkstille“
Wenn Menschen den Kontakt abbrechen (Klett-Cotta)
Lesung, Gespräch, Filmausschnitte
Freitag, 17. Juni, 20.00 Uhr,
Literaturhaus, Schwanenwik 38
Möchte man gehört werden, wenn man nichts mehr von sich hören lässt? Von einem Tag zum nächsten geht jemand – ohne jede Nachricht: Es herrscht Funkstille. Wie gehen Betroffene mit ihrem Schmerz, ihrer Angst, ihren Selbstzweifeln, ihren ständig anwesenden Fragen, ihrer Wut und ihrer Enttäuschung um? Mit dem kaum erforschten Phänomen der abrupten Kontaktabbrüche hat sich die TV-Journalistin Tina Soliman seit vielen Jahren beschäftigt. Ihre Fernsehdokumentation „Für mich bist Du gestorben“ (2007) zog eine ungeahnte Resonanz nach sich. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben. Sie sprach mit denen, die wortlos gegangen sind und schweigen: z.B. ein Sohn, der sich von seiner Mutter abwendet, ein Mann, der sich nicht
mehr bei seiner Freundin meldet, eine Schwester, die der gesamten Familie den Rücken zukehrt. Tina Soliman hat versucht, die Motive herauszuarbeiten und die Botschaften der Sprachlosigkeit zu deuten. Das Gefühl der Verletzung trübt bei den Abbrechern und den Verlassenen die Wahrnehmung. Ist die Funkstille ein Phänomen unserer Zeit? Oft wird der radikale Kontaktabbruch von Seiten des Verlassenen wie ein körperlicher Schmerz empfunden, wie „eine offene Wunde“ oder „ein abgeschlagenes Bein“. Neben der
Dokumentation der Gespräche mit den Betroffenen kommen Fachleute wie Psychotherapeuten und Psychoanalytiker zu Wort.
Tina Soliman, geboren 1966, studierte Germanistik, Romanistik und Politikwissenschaften in Frankfurt und war Redakteurin der Frankfurter Rundschau. Sie realisierte u.a. Beiträge für die ARD-Politmagazine
„Panorama“, „Kontraste“ und „Report aus Mainz“. Für die ZDF-Sendereihe „37 Grad“ ist sie als Autorin und Produzentin tätig und arbeitet als Regisseurin für die WDR-Sendereihe „Menschen hautnah“. Für ihre Arbeit
erhielt sie mehrere Preise, darunter den Katholischen Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz. Mit ihrer „37 Grad“-Dokumentation „Zur Heirat verurteilt“ wurde sie im April für den CIVIS Medienpreis für Integration
und kulturelle Vielfalt in Europa 2011 nominiert. Kürzlich erhielt sie den Marler Fernsehpreis für Menschenrechte. Der Preis wird alle zwei Jahre für wertvolle Beiträge zum Thema Menschenrechte verliehen.
Alexander Häusser moderiert
Eintritt: Euro 7,-/erm. 4,-
Kartenreservierungen unter:
Telefon 227 92 03 /207 69 037 oder FAX an 229 15 01
oder Mailto: lit@lit-hamburg.de
Die Orangen des Präsidenten
20. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Abbas Khider liest aus seinem Roman
„Die Orangen des Präsidenten“ (Nautilus)
Donnerstag, 09. Juni, 20.00 Uhr,
Literaturhaus, Schwanenwik 38
„Dies ist das richtige Buch zur richtigen Zeit! Jetzt, in den Tagen arabischer Demokratiebewegungen, erzählt uns der aus dem Irak stammende und auf Deutsch schreibende Schriftsteller Abbas Khider vom Leben in einer Diktatur …“ (BR Lesezeichen). Irak, 1989: Am Tag seiner Abiturprüfung unternimmt Mahdi mit seinem Kumpel einen Ausflug mit dem Auto. Was unbeschwert beginnt, endet tragisch, denn die beiden werden aufgrund eines falschen Verdachts verhaftet. Mahdi stehen zwei Jahre Gefängnisalltag bevor. Dieser ist geprägt von Hunger, Folter und Zynismus: Am Geburtstag Saddam Husseins wird den beiden Inhaftierten Amnestie in Aussicht gestellt, doch sie erhalten jeder als Geschenk nur eine Orange. Durch die schreckliche Zeit rettet sich Mahdi durch das Erzählen von Episoden aus seiner Kindheit, wie über seine Freundschaft zum Taubenzüchter Sami und dem Geschichtslehrer Razaq. Mahdi wird 1991 von Partisanen befreit und beschließt aus dem Irak zu fliehen.
„Was für ein tieftrauriges Buch, bei dem man über jede Seite glücklich ist. Das Traurige ist die Realität, von der es berichtet, und glücklich ist man über den, der diese Realität bis jetzt überlebt hat und ein künstlerisches Kleinod schuf“ (rbb).
Abbas Khider hat zwei Jahre ein irakisches Gefängnis erlebt. Nach dem Ende der Haft floh er und hielt sich als
illegaler Flüchtling in verschiedenen Ländern auf, seit 2000 lebt er in Deutschland. Was hat ihn durch diese
schlimme Zeit gerettet? In einem Interview mit der taz sagte er: „Die unmittelbare und ungebremste Wucht, wenn man aus seinem Lebensentwurf gerissen wird, kann man nur ertragen, indem man sich den Umhang der
Hoffnung überstülpt.“
Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in München und Potsdam und veröffentlichte zunächst Lyrik. Für seinen Debütroman „Der falsche Inder“ (Nautilus) wurde er u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet. 2009 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium.
Zurzeit lebt Abbas Khider in Berlin. Seit 2010 ist er Mitglied des P.E.N.
Jana Halamickova moderiert
Im Rahmen der literatur altonale 2011
Eintritt: Euro 7,-/erm. 4,-
Kartenreservierungen unter:
Telefon 227 92 03 /207 69 037 oder FAX an 229 15 01
oder Mailto: lit@lit-hamburg.de
Chanson de Paris
20. Mai 2011 | Kommentar hinterlassen
Texte + Töne zur Teatime im Schloss Agathenburg
Chanson de Paris – Musikalische Lesung
Sonntag, 05. Juni, 16.00 Uhr,
Konzertsaal Schloss Agathenburg
Genießen Sie die Teatime bei Tee und Gebäck mit einem literarisch-musikalischen Ausflug nach Paris: mit Liedern bekannter Chansonniers wie Yves Montand und Edith Piaf, Musik klassischer Komponisten und thematisch passenden Jazz-Standards. Die literarischen Texte stammen von der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein (1874-1946), Verfasserin des berühmten Satzes „Rose is a rose is a rose
is a rose“. Die ungewöhnliche Dichterin lebte vier Jahrzehnte lang in Paris, wo sie zum kulturellen Zentrum gehörte. Sie inspirierte viele Künstler und war u.a. befreundet mit Picasso und Braque. Gertrude Stein veröffentlichte Gedichte, Theaterstücke, Essays und Romane und hat den Franzosen und ihrem Land eine poetische und originelle Liebeserklärung geschrieben, die – von Jutta Heinrich mit ihrer charakteristischen, markanten Stimme pointiert vorgetragen – an diesem Nachmittag britische Teekultur und französisches Savoir-vivre verschmelzen lassen.
Stefanie Oeding (Gesang), singt seit vielen Jahren französische Chansons und Jazz in verschiedenen Besetzungen. Außerdem klassicher Gesang mit Angela Giblin, Landestheater Schleswig-Holstein, Indischer Gesang mit Shalil Shankar, Institut für Klassische Indische Musik Hamburg, Oberton-Gesang mit Jégor Reznikoff, Paris/Aarhus(DK), Healing Voice nach Roy Hart mit Jan Radvik/Schweden.
Nikolai Juretzka (Klavier), geb. 1983 in Flensburg. Rege Konzerttätigkeit in Deutschland, Großbritannien, Schweden und Ungarn. Besonders erfolgreich war 2007 die Uraufführung des Musicals Anna Margareta in Lübeck, an dem er als Komponist und Pianist beteiligt war. Neben seinem Wirken als klassischer Musiker ist er besonders im Bereich der Popular- und Unterhaltungsmusik zu Hause. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Arbeit als Jazz-Pianist sowie die Klavierbegleitung zahlreicher Künstler. 2009 trat er erstmals gemeinsam mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller auf.
Akos Hoffmann (Klarinette), wurde 1992 mit dem 1. Bundespreis des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Nach seinem Diplom an der Musikhochschule Lübeck absolvierte er ein Konzertexamensstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Mitwirkung auch beim Schleswig-Holstein Musik Festival-Orchester. Konzertreisen u.a. nach Dänemark, die Tschechische Republik, Russland, Polen, die Schweiz und Puerto Rico.
Jutta Heinrich (Lesung), ist Autorin von Romanen, Theaterstücken, Essays, Erzählungen und Kabarett-Texten. Zahlreiche Veröffentlichungen. Mitglied des P.E.N. Sie wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Seit 2004 auch Lehrtätigkeiten. 2005-2009 Gastprofessur für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin.
Kooperation des Hamburger Literaturzentrums mit der Kulturstiftung Schloss Agathenburg, www.schlossagathenburg.de
Sie erreichen das Schloss Agathenburg mit dem Auto über die B73, das Teilstück der A26. Mit dem HVV kommen Sie ans Ziel mit der S3 in Richtung Stade, Station Agathenburg. Karten unter: info@schlossagathenburg.de oder lit@lit-hamburg.de oder Telefon 227 92 03 oder 04141.64011
Eintritt: Euro 14,- / erm. Euro 12,- (inkl. Tee und Gebäck)