Eine schöne Schule, nette Schülerinnen und Schüler aus “gutem Hause”, aber niemand mag die Leitung übernehmen: Ausgerechnet die Schule, bei der Walter Scheuerl, der Führer der rückwärtsgewandten Elternbewegung den Elternrat bestimmt, mag niemand übernehmen. Fast noch schlimmer: Die letzte Schulleiterin ist “übergelaufen”, arbeitet ausgerechnet in der Behörde von Schulsenatorin Christa Goetsch. »» weiterlesen » Keiner mag Scheuerls Schule leiten


Mit Entsetzen musste die SPD-Fraktion Eimsbüttel zur Kenntnis nehmen, dass der schwarzgrüne Senat nun doch 600.000 Euro in der Hamburger Seniorenberatung einsparen will. Konkret soll die Summe bei den Stellen der Sozialpädagogen (derzeit rund 29 Stellen), welche in der Seniorenberatung und Betreuung tätig sind, gekürzt werden. Faktisch bedeutet dies eine Streichung von 12 Vollzeitstellen. »» weiterlesen » Schwarzgrün will doch bei Senioren sparen!


Die IG Metall Küste hat die Unternehmen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie aufgefordert, einen weiteren Abbau der Ausbildungsplätze zu stoppen. „Wenn die Arbeitgeber nicht gegensteuern, müssen sie sich nicht wundern, wenn der Fachkräftemangel zunimmt“, sagte die Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau. »» weiterlesen » Metallbetriebe sollen mehr ausbilden


Angehörige privater Sicherheitsfirmen, die auf deutschen Flughäfen Passagiere kontrollieren, um mögliche Terroristen herauszufiltern, sind eine Art private Anti-Terrortruppe und nicht in den Polizeibetrieb integriert, meinen die Bundespolizei und das Arbeitsgericht. Blackwater auf deutschen Flughäfen? Morgen beschäftigt diese Frage das Landesarbeitsgericht. »» weiterlesen » Blackwater auf deutschen Flughäfen?


Die Kommentare sind unterschiedlich. Eva Gümbel (GAL) sieht im Ergebnis des Gipfels eine „gute Grundlage für zukünftige Kulturpolitik“, Dorothee Stapelfeldt (SPD) traut dem Frieden nicht und sagt “Keine Entwarnung!”, und Norbert Hackbusch (LINKE) fasst zusammen: “Das Altonaer Museum bleibt, die Kürzungen im Kulturbereich aber auch.” »» weiterlesen » Kulturgipfel: Wirklich alles in Butter?


Der HSH-Vorstandsvorsitzende kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus und fügt schon dadurch der Bank Schaden zu, meint ver.di-Landeschef Wolfgang Rose und fordert seinen Abgang. Der Nachfolger müsse unbelastet, kompetent und ohne Bonusgier sein. »» weiterlesen » Rose: Nonnenmacher muss gehen


Das DGB-Bildungswerk will zwei Standorte (Sasel und Starnberg) schließen, und dagegen regt sich Widerstand – wir hatten bereits darüber berichtet. Konzentriert findet sich der Widerstand im Blog http://foerderkreis-sasel.blog.de . Verantwortlich für den Blog ist ein langjähriger Referent. Ihm wurde jetzt mitgeteilt, dass er nicht länger “als Honorarkraft” beschäftigt werden soll. »» weiterlesen » DGB feuert kritischen Blogger


Speicherstadt-Kaffeerösterei
Kehrwieder 5, 7€, 20:00 Uhr
Donnerstag, 11.11.2010

GUNTER GERLACH
Ich lebe noch, es geht mir gut

Jakob Vogelwart, zieht aus, um das Fürchten zu lernen: Er verliebt sich unglücklich in die Kellnerin Colli, die wie fast alle Figuren des Buches ein Doppelleben führt. Aber er ist selbst nicht der, der er zu sein vorgibt… Gunter Gerlach kennt seine Figuren – und verrät woran man Mörder erkennt, wie man mit ihnen umgeht und unter ihnen den richtigen Partner findet…

Gunter Gerlach studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, schrieb Romane, Kurzgeschichten, Theaterproduktionen, Hörspiele. Seine Figuren wie der multi-allergische Privatdetektiv Bartzsch oder der Teilzeitverbrecher Jakob Vogelwart gelten geradezu als exemplarisch sonderlich. Dafür erhielt er etliche Preise, u.a. 1995 den Deutschen Krimipreis, 2003 und 2005 den Friedrich-Glauser-Preis, den Literaturpreis des MDR…


Die GAL-Nord lädt zur Stromwechselparty, neben der Möglichkeit den Atomausstieg selbst
umzusetzen und den Stromanbieter zu wechseln, wird es eine Reihe spannender Referenten
geben, die über erneuerbare Energien und den Atomausstieg informieren.
Los geht’s am 30.10.2010 um 20 Uhr im Büro der GAL-Nord, Bussestr. 1, 22299 Hamburg.

Zu Gast sind:

Jenny Weggen, MdHB
Umweltpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion

Manuel Sarrazin, MdB
Europapolitischer Sprecher
Bundestagsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN

Sabine Liebe
Sprecherin des Kreisvorstandes

Martin Schaefer
Pressesprecher Greenpeace Energy


Der Bezirksverband DIE LINKE in Harburg lädt ein zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema:

DER SOZIALSTAAT IST FINANZIERBAR
WEGE ZUR NEUEN VOLLBESCHÄFTIGUNG

Sie findet statt am DIENSTAG, 02. November 2010 um 19.00 Uhr im Kulturzentrum RIECKHOF, Rieckhof-Kneipe, Rieckhoffstr. 12, 21073 Hamburg mit:

Prof. Dr. Herbert Schui, MdB, DIE LINKE

Der Hamburger CDU-GAL-Senat und die Bundesregierung (auch viele EU-Staaten) setzen aktuell mit sogenannten Sparpaketen massiv soziale Kürzungsmaßnahmen durch. Damit wird im Namen der Krisenbekämpfung der seit Jahren anhaltende Umverteilungsprozess von unten nach oben fortgesetzt.

Billionen Dollar von Steuergeldern wurden den Banken weltweit zur Verfügung gestellt, damit das „Casino“ nicht geschlossen werden musste. Nun spekulieren die so Geretteten schon längst wieder in großem Ausmaß.

Die Krise muss endlich von denen bezahlt werden, die sie verursacht haben!

Die immer noch schwelende Finanzkrise muss dauerhaft durch Beseitigung der Ursachen überwunden werden. Dazu gehören die Vergesellschaftung der Banken, die Regulierung der Finanzmärkte, die Besteuerung der Reichen und Superreichen.

Dazu gehören aber auch Maßnahmen zur Stärkung der Binnennachfrage, die Bekämpfung der Eurokrise, die Überwindung von HARTZ IV, die Schaffung neuer öffentlicher Arbeitsplätze, ein Zukunftsinvestitionspro- gramm und ein Konzept zum sozialökologischen Umbau der Gesellschaft.

All das kostet viel Geld, welches aber vorhanden ist. DIE LINKE hat hierfür ein konkretes Programm erstellt, für das pro Jahr € 160 Mrd. zusätzlich erforderlich wären. Zur Finanzierung sind u. a. vorgesehen: Die Besteuerung aller Vermögen oberhalb von einer Million mit 5% (80 Mrd.), eine Erbschaftsteuererhöhung (10 Mrd.), eine Finanztransaktionssteuer von 0,05% (27 Mrd.), die stärkere Besteuerung von Konzernen und GmbHs (34 Mrd.), die Erhöhung des Einkommensteuerspitzensatzes auf 53% (unter voller Einbeziehung der Kapitaleinkünfte) und effektivere Steuerbetrugsbekämpfung.

Darüber hinaus wird Herbert Schui theoretisch und programmatisch begründen, dass „gute Arbeit für alle, aber weniger Arbeit für den Einzelnen“ als Weg zu einer neuen Vollbeschäftigung möglich und nötig ist.

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