Heute will er seinem Verkaufspersonal noch Feiertags- und Abendzuschläge streichen, schon vom kommenden Wochenende an macht er dicke Backen: So könnte es manchem Hamburger Geschäftsinhaber gehen. Im Hamburger Einzelhandel wird es vom 7. Dezember an wieder Streiks geben. Das beschloss die ver.di-Tarifkommission. Man sei gesprächsbereit – aber verschaukeln lasse man sich nicht, so die Gewerkschaft.


Mit der Flugblatt-Aktion “bessere Schulen für Hamburg” kontert die Hamburger SPD die für morgen angekündigte Schul-Kampagne der CDU. “Große Klassen, weniger Lehrer, Bildungs-Gebühren, schlechte Abschlussquoten und eine überforderte Schulsenatorin – das ist die Schulpolitik des CDU-Senats. Die CDU macht den Erfolg in der Schule abhängig vom Geldbeutel der Eltern. Und schürt Ängste unter den Eltern, um von ihrem Versagen abzulenken”, sagte der SPD-Landesvorsitzende Ingo Egloff. »» weiterlesen » Flugblattaktion gegen CDU-Kampagne


… aber was ist der Ausweg?

Der Hamburger Schauspieler Rolf Becker liest am 30. November 2007 im Bürgerhaus Wilhelmsburg (Mengestraße 20) Texte von Bertolt Brecht. Die Veranstaltung ist Teil des kulturellen Programms der Marxistischen Abendschule • MASCH • Wilhelmsburg. Die Lesung beginnt 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Informations- und Bücherstände verschiedener Organisationen und Parteien laden zum weiteren Austausch ein.

Bertolt Brecht stellte sein Wirken als Schriftsteller und Dramatiker früh in den politischen Kontext. So ist es fast selbstverständlich, dass Rolf Becker den „politischen“ Brecht zu Gehör bringen wird.

Die ausgewählten Texte beleuchten die Ursachen der Weltwirtschaftskrise 1929-1932, den Luxus der Gewinner und das soziale Elend der Verlierer. Er stellt den entstehenden Faschismus und seine Hintermänner an den Pranger. Brecht, der kurz nach dem Reichtagsbrand ins Exil gehen musste, sah die Unausweichlichkeit des Krieges nach der Machtübernahme der Faschisten und wollte die gesellschaftlichen Strukturen mit seinen Werken durchschaubar machen.

Brechts Texte sind heute so aktuell wie eh und je: Überall auf der Welt ist erneut eine Spirale in Gang gesetzt, die sich immer schneller dreht. Sie besteht aus ständigen neuen Kriegen, aus Sozialabbau, Armut und Hoffnungslosigkeit für immer mehr Menschen und aus der zunehmenden Beschneidung demokratischer Rechte. Ein Blick hinter die Kulissen, auf die gesellschaftlichen Ursachen, auf die Gewinner und Verlierer ist unerlässlich. Dazu geben Brechts Texte Anstoß und regen zum Weiterdenken an.

Nichts werde natürlich genannt
In solcher Zeit blutiger Verwirrung
Verordneter Unordnung, planmäßiger Willkür,
Entmenschter Menschheit, damit nichts
Unveränderlich gelte.

Bertolt Brecht
(aus: Die Ausnahme und die Regel (1932))

Die Marxistische Abendschule • MASCH • Wilhelmsburg ist ein überparteilicher Bildungs- und
Kulturverein. Sie bietet Schulungs- und Diskussionsveranstaltungen zu den Grundlagentexten des Marxismus an. Damit steht sie in der Tradition der Marxistischen Arbeiterschulen der Weimarer Republik, in der Bertolt Brecht schon aktiv war. Rolf Becker ist Mitglied der Marxistischen Abendschule • MASCH • Wilhelmsburg.


TANNENBAUM.jpegDas Ding riecht zwar gemütlich nach Weihnachten, strotzt aber vor Pesitiziden, müsste fast als Sondermüll entsorgt werden und hat womöglich 1000 LKW-Kilometer auf dem Buckel: Was da so als Tannenbaum in die Wohnstube kommt, ist ökologisch oft höchst bedenklich. Es geht aber auch anders, sagt Robin Wood. »» weiterlesen » Weihnachten unter der Gifttanne?


Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat eine neue Initiative zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Verwahrlosung gestartet. In diesem Zusammenhang bringt die SPD erneut einen Antrag in die Bürgerschaft ein, um die regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen von Kindern – die so genannten U-Untersuchungen – verpflichtend zu machen. »» weiterlesen » SPD: Initiative für wirkungsvolleren Kinderschutz


„So darf eine Genossenschaft nicht mit langjährigen Mietern umspringen“ sagt Claudius Lieven, Sprecher für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen der GAL Bürgerschaftsfraktion zum geplanten Abriss einer Reihe von Häusern in Barmbek. „Die Genossenschaft ist Eigentum der Mieter, also muss sie auch in deren Interesse handeln.“ »» weiterlesen » Barmbek: Spekuliert die Genossenschaft?


Noch ehe die PISA-Studie 2006 veröffentlicht ist, wissen unsere Kultusminister, dass sich ihre Maßnahmen und unser Schulsystem bewährt haben. Wer da micht mitjubeln mag, soll bitte gehen. Schönheitsfehler: Alle bisher veröffentlichten Vergleiche sind – falsch. »» weiterlesen » Pisa: Alle Berichte sind falsch!


Verwahrvollzug versus Wiedereingliederung? Was ist im Interesse der Gesellschaft?

29. November l 18:00 Uhr

Grundbuchhalle des Ziviljustizgebäudes,
Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg

Teilnehmer:

Otmar Kury, Vizepräsident Hanseatische Rechtsanwaltskammer, Strafverteidiger

Christoph Flügge, Staatssekretär a.D. Berlin

Hans-Jürgen Kamp, stellv. Leiter Strafvollzugsamt Hamburg (angefragt)

Prof. Dr. Bernd Maelicke, Universität Lüneburg

Diskussionsleiterin:
Ulla Gerhard, Riin BGH, Strafsenat


Wasser in den Wein der arbeitsmarktpolitischen Glückseligkeit will der DGB gießen. Die Zahlen, die heute von der Arbeitsagentur im Norden verkündet worden seien, gäben nur ein ungenügendes Bild von der Situation wieder, so DGB Nord-Chef Peter Deutschland heute in Hamburg. »» weiterlesen » Arbeitslosen-Rückgang: DGB kritisch


Die gute Konjunkturlage und ihre positiven Auswirkungen auf den Hamburger Arbeitsmarkt kommentiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion Gudrun Köncke: „Auf die gute Konjunkturlage muss auch die Arbeitsmarktpolitik angemessen reagieren. Der Senat bietet jedoch einseitig Ein-Euro-Jobs an, die die Chance auf Beschäftigung eher blockieren, statt jetzt in Weiterbildung und Qualifizierung zu investieren.“ »» weiterlesen » Jetzt qualifizieren und weiterbilden!

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