Schulausschuss berät über Integrationszeugnisse
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
Die Abgeordneten der SPD und der GAL haben den Ausschussvorsitzenden des Schulausschusses inzwischen darüber informiert, dass sie zu Beginn der Sitzung am 1. November beantragen werden, das Thema Notengebung in den Integrationsklassen auf die Tagesordnung zu setzen. »» weiterlesen » Schulausschuss berät über Integrationszeugnisse
Gratulation an Thomas Fuchs
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
Heute haben die Mitglieder des Medienrates Thomas Fuchs zum ersten Direktor der neuen gemeinsamen Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein gewählt. Damit hat sich diese neue Zwei-Länder-Medienaufsicht vollkommen konstituiert. »» weiterlesen » Gratulation an Thomas Fuchs
Wahlkampfgetöse statt Sparpolitik
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
„Wahlkampfgetöse statt Sparpolitik“, so kommentiert auch der haushaltspolitische Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion Dr. Willfried Maier den heute vom Senat verkündeten Beginn des Schuldenabbaus. Ähnlich kritisch hatte sich bereits Walter Zuckerer für die SPD geäußert. »» weiterlesen » Wahlkampfgetöse statt Sparpolitik
GAL lädt zur Mitgliederversammlung
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
Am 10. und 11. November will auch die GAL ihre BürgerschaftskandidatInnen für die Wahl am 24.02.08 aufstellen: Das ist der Haupt-Tagesprdnungspunkt ihrer Landesmitgliederversammlung. »» weiterlesen » GAL lädt zur Mitgliederversammlung
Neumann gegen Herdprämie
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
In ungewöhnlich scharfer Form hat SPD-Fraktionschef Michael Neumann auf die aktuellen Entwicklungen im Streit um das so genannte Betreuungsgeld reagiert. “Wenn Bundeskanzlerin und Bundesfamilienministerin in dieser Frage aus parteitaktischen Gründen vor der CSU einknicken, schreiben sie eine moderne Familienpolitik ab”, sagte Neumann. »» weiterlesen » Neumann gegen Herdprämie
Mehr Blech als Gold
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
“Wenn der Senat zu glänzen versucht, ist nicht alles golden, was rauskommt”, kommentierte SPD-Finanzexperte Walter Zuckerer die Ausfertigung einer Verfügung zum Ausstieg aus der Neuverschuldung durch den Finanzsenator. “Die Neuverschuldung von Null im Jahre 2007 wird aus Rücklagen finanziert, die im Jahr 2006 aus neuen Schulden gebildet wurden. Trotz einer Neuverschuldung von Null geht der Vermögensverkauf und -verzehr weiter”, sagte Zuckerer. »» weiterlesen » Mehr Blech als Gold
Ideen für Rothenburgsort
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
In der ArchitekturBox auf dem Ponton bei der Alten Zollstation im Entenwerder Elbpark geht es um Ideen für Rothenburgsort. Unter dem Motto “Bürger mischen mit – Für einen lebenswerten Stadtteil in Hamburgs Mitte” veranstaltet die Stadtentwicklung GmbH “ÜberNormalNull” eine Diskussion.
Mittwoch, 31. Otober 2007, 19 Uhr.
Kostenlose Weltreise: Jetzt anmelden!
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
Die “kostenlose Kinderweltreise” für Hamburger Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren geht in die fünfte Runde. Wer teilnehmen möchte, hat bis zum 30. November Gelegenheit, sich anzumelden. »» weiterlesen » Kostenlose Weltreise: Jetzt anmelden!
Petition gegen Noten in Integrationsklassen
31. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
So langsam finden Hamburgs Eltern Gefallen an Volkspetitionen: Auch zum Thema “Lernentwicklungsberichte in Integrationsklassen für alle Schülerinnen und Schüler” ist eine entsprechende Unterschriftensammlung gestartet. »» weiterlesen » Petition gegen Noten in Integrationsklassen
Christina von Braun liest aus „Stille Post – Eine andere Familiengeschichte”
30. Oktober 2007 | Kommentar hinterlassen
Christina von Braun liest aus
„Stille Post – Eine andere Familiengeschichte“
Dienstag, 30.10.07, 20.00 Uhr
Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15,
Hintergebäude, Raum ABC
„Stille Post“ bezeichnet die Weitergabe familiärer Botschaften über das Verschweigen, die Körpersprache, das Psychosoma, das selektive Erinnern oder ausmusternde Räsonieren vorrangig der Frauen in der Familie. „Es hat immer schon eine spezifisch ‚weibliche’ Art der Nachrichtenkette gegeben, die aus Familiengeheimnissen oder dem Unsagbaren bestand. Vermutlich deshalb, weil den Frauen die offiziellen Kanäle der Geschichte so lange versperrt blieben.“ (Christina von Braun)
Bei Christina von Brauns neuem Buch handelt es sich um eine hoch persönliche, um eine subversive Form der Geschichtsschreibung. In ihrer Spurensuche erschreibt sie sich das Verhältnis zu ihrer Mutter und Großmutter, die sie nie kennengelernt hat. Im Mittelpunkt steht Hildegard von Margis, Großmutter der Autorin, die 1923 eine Zeitschrift für Hausfrauen und einen Beratungs- und Einkaufsdienst gegründet hatte. Sie war überaus erfolgreich, alleinerziehende Mutter, setzte sich für Gleichberechtigung ein und wurde eine der reichsten Frauen der Weimarer Republik. Während der Nazizeit schloss sie sich der kommunistischen Widerstandsgruppe Bästlein-Jacob-Abshagen an. Im Sommer 1944 flog die Gruppe auf, Hildegard von Margis, im Nazijargon „Halbjüdin“, wurde verhaftet und starb im Frauengefängnis in Berlin. „Christina von Braun rekonstruiert – durch das Schweigen der Mutter hindurch – das ferne Leben ihrer Großmutter, die sich als guter Geist, ja, beinahe als vergessene Lichtgestalt erweist.“ (Literaturen). Da sich der umfasste Zeitraum auf die schlimmsten und bewegtesten Kapitel deutscher Geschichte erstreckt, gibt es auch viel zu erzählen: Nazis, jüdische Vorfahren, Widerstandskämpfer und schlesischer Adel laufen durchs Bild, darunter auch der Onkel der Autorin, Werner von Braun. Das Bewusstsein, in der Nachfolge einer schwer zu ertragenden deutschen Geschichte zu stehen, ist früh verankert im Denken von Christina von Braun, aber erst langsam hat sie sich auf Umwegen Zutritt zur eigenen Familiengeschichte verschafft.
Gabriele Teckentrup, Psychoanalytikerin, moderiert
Prof. Dr. Christina von Braun, geb. 1944 in Rom, ist Professorin für Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte. Als Filmemacherin und Kulturtheoretikerin hat sie etwa 50 Filme und Fernsehspiele gedreht und zahlr. Bücher geschrieben zu den Themen Gender, Antisemitismus und Medientheorie. Bekannt wurde sie vor Allem durch ihr Buch „Nicht ich. Logik Lüge Libido“, „Die schamlose Schönheit des Vergangenen“, „Versuch über den Schwindel“, „Gender Studies“., „Verschleierte Wirklichkeit“ (zus. mit Bettina Mathes).
Kooperation mit der Heine-Buchhandlung und der GEW
Eintritt – soweit nicht anders angegeben – Euro 7,-/erm. 4,-
Literaturzentrum Hamburg,
Schwanenwik 38, 22087 Hamburg,
internet: www.lit-hamburg.de
