Gastspiel der Hochschule für Musik und Theater Hannover:
Die Nacht kurz vor den Wäldern
Von Bernard Marie Koltés

Mit: Robin Sondermann
Regie: Prof. Stefan Wiefel

Hamburg-Premiere am 24.5.07 um 20:00 Uhr im Hamburger Sprechwerk (Klaus-Groth-Strasse 23, U/S Berliner Tor). Weitere Vorstellungen: 25.5. und 31.5. um 20:ooUhr

“Er kotzt sich aus. Offenbart sein Inneres und sein Weltbild in allen Widersprüchen. So redet kein Penner. So redet ein blitzgescheiter Außenseiter, der sich mit keiner Gruppe verbünden kann, auch nicht mit Rockern oder Revolutionären. Ein Ausgestoßener, ein freiwillig sich selbst Ausstoßender vielleicht(…) 70 Minuten lang ein packendes Sprechsolo, knochentrocken zumeist, aber nicht ohne Charme. Der Beifall ist riesig.”
(Neue Presse, 22.2.07)

Das Stück des französischen Autors handelt von einem Fremden, der nachts allein durch den Regen läuft, auf der Suche nach einem Zimmer oder einem Gespräch oder vielleicht etwas ganz anderem. Einem unsichtbaren Gegenüber, das er irgendwo am Arm zu fassen kriegt, erzählt er seine sonderbaren Geschichten über Arbeit, Liebe, Selbstmord und Lebenskampf.

Koltes wurde 1948 in Metz geboren. In den 70er Jahren begann er für das Theater zu schreiben. 1983 eröffnete Patrice Chéreau sein Théâtre des Amandiers in Paris-Nanterre mit “Kampf des Negers und der Hunde” und inszenierte in der Folge alle Stücke von Koltes. Von 1986 bis 1990 folgten in jährlichen Abständen die Uraufführungen von “Quai West”, “Tabataba”, “In der Einsamkeit der Baumwollfelder” und “Roberto Zucco” auf europäischen Bühnen. 1989 starb Bernard Marie Koltes an den Folgen von Aids. Hinterlassen hat er ein facettenreiches dramatisches Werk. Sind seine ersten Stücke noch vom Realismus geprägt, so gewinnt seine Dramatik in der Folge ihr spezifisches Profil aus dem thematischen Horizont einer multikulturellen Gesellschaft, der Konfrontation verschiedener Kulturen, der Analyse bürgerlicher Obsessionen und deren anarchischer Zertrümmerung. All seinen Stücken gemeinsam ist eine mythische Überhöhung der Wirklichkeit.

Do 24.05.2007 (Hamburg-Premiere), Fr 25.05., Do 31.05.2007 20:00Uhr


31.05.2007 19:30 – Türkische Gemeinde Hamburg, Hospitalstr. 111

Qualifiziert und doch chancenlos?
Mehr MigrantInnen in Bildungsberufe

Putzen, kellnern, Taxi fahren – in der öffentlichen Wahrnehmung sind MigrantInnen besonders in jenen Jobs anzutreffen, die nur sehr geringe Qualifikationen voraussetzen. Ihr Image ist deshalb geprägt von einer anscheinenden Bildungsferne.

Aber der Schein trügt: Immer mehr in Deutschland lebende MigrantInnen haben in ihren Herkunftsländern bereits eine qualifizierte Schul- und/oder Universitätsausbildung absolviert und verfügen darüber hinaus häufig über Berufserfahrung.

In Deutschland angekommen müssen viele noch einmal von vorne beginnen, da ihre Abschlüsse gar nicht oder nur teilweise anerkannt werden. Das kann sich nicht jeder leisten und häufig bleibt nur der Weg in jene Hilfstätigkeiten, die kaum etwas vom vorhandenen Know-how der MigrantInnen erfordern.

Durch diese Praxis werden Talente vergeudet und Ressourcen verschenkt – ein Zustand, den sich kein Land leisten kann! Zusammen mit Ihnen und unseren ExpertInnen möchten wir daher über folgende Fragen diskutieren:

* Wo liegen die Hürden in der Anerkennung von Abschlüssen?
* In welchen Bereichen könnte schnell und unkompliziert Abhilfe geschaffen werden?

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

+++ Programm +++

Grußwort: Christa Goetsch, Vorsitzende der GAL-Bürgerschaftsfraktion

Diskussionsgäste:

* Dr. Anwar Hadeed, Uni Oldenburg, Studiengang „Interkulturelle Bildung und Beratung“ (Dozent)
* Elisabeth Schwietz, Otto-Benecke-Stiftung (Ansprechpartnerin im „Akademikerprogramm“)
* Gottfried Vogt, Behörde für Wissenschaft und Forschung (Hochschulamt – Leitungsteam)
* Jutta Seifert-Jammeh, Pluspunkt (Beraterin)
* Oumar Koita, Kunstpädagoge
* Alparslan Budak, Berufsfortbildungswerk (Koordinator)
* Nebahat Güçlü, GAL-Bürgerschaftsfraktion (Sprecherin für Migrationspolitik)

Moderation: Kerstin Michaelis, NDR


Entspannt mobil am Mühlenkamp? Die GAL lädt ein ins Goldbekhaus

“Alles im Fluss – Verkehr gerecht gestalten”. Unter diesem Motto ist die GAL Bezirksfraktion Hamburg-Nord vor kurzem mit Infotischen am Mühlenkamp präsent gewesen. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wie die Aufenthaltsqualität und der Verkehrsfluss in diesem zentralen Bereich von Süd-Winterhude verbessert werden können.

Zahlreiche PassantInnen haben dabei die Gelegenheit genutzt, ihre Unzufriedenheit mit der jetzigen Situation im Gespräch zum Ausdruck zu bringen oder ihre Wünsche auf eine Wandzeitung zu schreiben.

Wie könnte eine Lösung aussehen?

Einen hoffnungsvollen Ansatz bietet das in Holland entwickelte Konzept des “Shared Space” (zu deutsch etwa: “Raum für alle”). Fuß-, Rad- und Autoverkehr teilen sich dabei den Straßenraum als gleichrangige Partner, Niveau-Unterschiede in der Pflasterung werden aufgehoben, Straßenschilder und Ampeln abgebaut. Für den fahrenden Verkehr gilt: rechts vor links und (höchstens) Tempo 30, für alle heißt es: Augen auf und Rücksicht nehmen. Nach diesem Rezept wird mittlerweile in mehreren europäischen Städten (u.a. auch in London) mit verblüffenden Erfolgen verfahren.

Die GAL-Fraktion lädt ein zur Vorstellung des Konzepts “Shared Space” in Hinblick auf den Mühlenkamp:

Am 31. Mai 2007 um 19:30 Uhr in der “Bühne zum Hof” des Goldbekhauses

es berichten:

Jörg Lühmann,
Verkehrsexperte der GAL-Bürgerschaftsfraktion

Ulrike Sparr,
GAL-Bezirksabgeordnete

Moderation:

Holger Koslowski, Vorsitzender der GAL Bezirksfraktion Nord

Mehr Infos zu Shared Space:

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/cstuecke/79931/index.html


Diskussionsveranstaltung zum Thema “Patientenverfügung” am Donnerstag, 31. Mai 2007, 19:00 Uhr, im Kurt-Schumacher-Haus, Raum 101/102 in der Kurt-Schumacher-Allee 10, 20097 Hamburg

mit
Hermann Middendorf (Betreuungsverein Wandsbek/ Hamburg-Mitte)

und
Johannes Kahrs (Mitglied des Deutschen Bundestages, Hamburg-Mitte)

Das heikle und umstrittene Thema “Patientenverfügung” wurde vor wenigen Wochen erstmals im Deutschen Bundestag debattiert. Ziel des Parlaments ist es, die noch vorhandenen juristischen Unsicherheiten mit einer klaren gesetzlichen Regelung zu beseitigen. Mit einer Patientenverfügung kann jeder festlegen, wie mit ihm als schwerstkrankem oder sterbendem
Mensch medizinisch umgegangen werden soll.

Das Thema ist fraktionsübergreifend sehr umstritten. Derzeit liegen drei verschiedene Gesetzentwürfe vor. Die Veranstaltung soll Ihre Fragen, Ihre Kritik und Ihre Anregungen aufnehmen – genauso aber auch viele Ihrer Fragen beantworten. Kommen Sie, fragen Sie, diskutieren Sie mit.

Melden Sie sich bitte im Wahlkreisbüro unter Tel. 040/ 280 555 55 oder per E-Mail johannes.kahrs@wk.bundestag.de an.


Einladung zur Podiumsdiskussion mit Michael Naumann – “Gemeinsam für Hamburg. Die neue Bürgergesellschaft.” am Donnerstag, 31. Mai 07, um 19:00h

In Hamburg sind mehr als 500.000 Menschen in Sportvereinen engagiert. In Deutschland existieren nach Schätzungen rund eine Million Organisationen, die den Kern der so genannten “Bürger-” oder “Zivilgesellschaft” bilden: Vereine, Bürgerinitiativen, Selbsthilfegruppen, Bürgerstiftungen und Wohlfahrtsverbände. Die ehrenamtliche Arbeit, die in diesen Organisationen geleistet wird, ist in ihrer Vielfältigkeit wertvoll und für uns alle unverzichtbar.

Vor dem Hintergrund der Frage, wie zivilgesellschaftliches Engagement stärker als bisher gewürdigt und gefördert werden kann, und wie die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit in Hamburg verbessert werden können, lädt die Hamburger SPD zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein:

“Gemeinsam für Hamburg: Die neue Bürgergesellschaft.”

Die Veranstaltung findet statt am:

Donnerstag, dem 31. Mai 2007,
um 19:00 Uhr,
Patriotische Gesellschaft,
Trostbrücke 4-6.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

Michael Naumann
Spitzenkandidat der SPD Hamburg

Günter Ploß
Präsident des Hamburger Sportbundes

Angelika Mertens
Vorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg

Gabriele Glandorf-Strotmann
Leiterin des Freiwilligen Zentrums

Moderation:
Marianne Tidick, Ministerin a. D.


Donnerstag, 31. Mai 2007, 19:00 Uhr

Türkische Gemeinde Hamburg, Hospitalstr. 111

Putzen, kellnern, Taxi fahren – in der öffentlichen Wahrnehmung scheinen MigrantInnen häufig in jenen Jobs anzutreffen zu sein, die nur sehr geringe Qualifikationen voraussetzen. Ihr Image ist deshalb geprägt von einer vermeintlichen Bildungsferne.

Doch der Schein trügt: Immer mehr in Deutschland lebende MigrantInnen haben in ihren Herkunftsländern bereits eine qualifizierte Schul- und/oder Universitätsausbildung absolviert und verfügen darüber hinaus über Berufserfahrung. In Deutschland angekommen müssen sie jedoch häufig noch einmal ganz von vorne beginnen, da Abschlüsse gar nicht oder nur teilweise anerkannt werden. Doch das kann sich nicht jede/r leisten, so dass häufig nur der Weg in jene Hilfstätigkeiten bleibt, die kaum etwas von dem vorhandenen Know-how erfordern. Hier werden Talente vergeudet und Ressourcen nicht genutzt – ein Zustand, den sich keine Gesellschaft leisten kann!

Doch wo liegen die Hürden und in welchen Bereichen könnte schnell und unkompliziert Abhilfe geschaffen werden? Darüber möchten wir an diesem Abend mit Ihnen diskutieren.


Der schleswig-holsteinischen Kfz-Landesverband der Arbeitgeber bleibt Tarifpartei. Damit gelten auch weiterhin landesweite Tarifverträge. Grund zum Jubel für die erfolgreichen Gewerkschafter. Im Anhang eine Erklärung der Bezirksleiterin IG Metall Küste, Jutta Blankau. »» weiterlesen » Tarifvertrag für die Kfz-Branche bleibt erhalten


Vor der heutigen Verfassungsausschuss-Beratung zur Übernahme des Volksbegehrens “Rettet den Volksentscheid” haben die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und GAL kritisiert, die CDU-Fraktion halte “mit einer Schweinerei im Kleingedruckten” weiter daran fest, den Volksentscheid am Wahltag zu verhindern – so die beiden Abgeordneten Andreas Dressel (SPD) und Farid Müller (GAL). »» weiterlesen » CDU verhindert Volksentscheid am Wahltag


Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat die Ernsthaftigkeit des Senats in der Klimaschutzpolitik in Frage gestellt. “Der Senat agiert ohne klaren Kurs. Über Wochen drängt sich der Verdacht auf, dass der Klimaschutz für ihn lediglich ein Mittel zur Selbstdarstellung ist, nicht aber ein ernsthaft beackertes Politikfeld”, sagte SPD-Umweltexpertin Monika Schaal. »» weiterlesen » SPD: Doppelspiel mit dem Klimaschutz


Die Präsidentin der Universität Prof. Dr. Monika Auweter-Kurtz hat heute im Hamburger Abendblatt erklärt, dass aufgrund der finanziellen Situation nur 1200 Plätze im Masterstudium außerhalb der Lehramts- und Rechtswissenschaftsstudiengänge angeboten werden könnten, ein Drittel der Professuren gestrichen werden müssten und damit die Universität gefährdet sei. »» weiterlesen » Universität: Senat muss endlich handeln

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