Wieder Künstlertreff in Wilhelmsburg
30. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Kunst und Kultur als Motor der Stadtteilentwicklung: Am 06.11.2006 findet um 19 Uhr der zweite Künstlertreff im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt. Zu den Gästen gehören die Illustratorin Hülya Tyriaki und die Kunstnomadin Kathrin Milan, die momentan bei ihrer Weltreise in den “Interkulturellen Gärten” in Wilhelmsburg einen Stopp macht. Weitere Projekte im Bereich Kunst und Kultur in Wilhelmsburg: www.wilhelmsburg-kommt.de oder www.wilhelmsburg-ist-schon-da.de
Gerhard Schröder liest Gerhard Schröder
29. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Gerhard Schröder liest am 29. Oktober ab 11 Uhr aus seinem neuen Buch “Entscheidungen – Mein Leben in der Politik” im Thalia Theater, Alstertor 2. Karten gibt es unter www.buecher-heymann.de.
Können kostenlose Router einen flächendeckenden, mobilen Zugang ins Internet für Hamburg schaffen?
28. Oktober 2006 | 2 Kommentare
(Von Carsten Heeder)
Nachdem mir die T-Com kürzlich wegen einer Tarifumstellung (entgegen anderer Ankündigungen) für drei Tage den Internetanschluß nahm und ich deswegen den Gebührenzähler der UMTS-Karte meines Notebooks zum glühen brachte, erkundigte ich mich mal wieder nach dem neusten Stand öffentlicher WLANs in unserer schönen Stadt.
Klar, seit Jahren gibt es Hamburg-Hotspot.de; aber mit nicht einmal 40 Access-Points in einer Millionenstadt eignet sich dieses Angebot vielleicht für einen gezielten Besuch eines Kaffeehauses mit Hotspot. Um wirklich mobil online zu sein, reicht dies aber nicht aus. Da benötigt man schon ein Handymodem, UMTS-Karte oder ähnliches.
Was wäre aber, wenn all diejenigen, die sowieso schon ihr WLAN in die Nachbarschaft funken, ihre Tore öffnen würden? Wie bringt man sie dazu, dies zu tun?
“Wir schenken ihnen einen Router” verspricht nun die spanische Firma “Fon”. “Wir wollen austesten, wie stark die Nachfrage ist, wenn alle Hürden fallen”, so die Beiratsschefin von “Fon Deutschland”, Christiane zu Salm. Im Gegenzug dazu verspricht der Empfänger des Routers, ihn dafür zu verwenden, einen Access-Point zu betreiben. In den Access-Point einloggen können sich nur andere registrierte User, denn der Anschlußinhaber wäre im Zweifel auch haftbar für z.B. illegale Downloads und anderen Unfug, den die Nutzer des Access-Points treiben.
Der Firma “Fon” ist bewußt, dass sie wenig tun kann, um das “Versprechen” einzufordern und baut auf Freiwilligkeit. Wer einen Access-Point betreibt, wird “Linus” genannt und erhält das Recht, jeden anderen Access-Point kostenlos zu nutzen. “Aliens” sind registrierte User, die keinen Access-Point betreiben und sich für 3 Euro/Tag einen Zugang zu den Access Points kaufen können. “Bills” betreiben einen Access-Point, und bekommen, statt des kostenlosen Zugangs zu anderen Access-Points, 50% der Einnahmen, die über deren Zugang generiert wurden.
Im großen Stil Hardware zu verschenken und dies mit einstelligen Euro-Beträgen refinanzieren zu wollen, klingt nach einem gewagten Geschäftsmodell. Gewagt sind auch die Ziele: aus den bisher weltweit 100.000 Mitgliedern (10.000 in Deutschland) sollen bis Ende 2007 eine Millionen werden. Schon bald will man mehr Hotspots anbieten können als T-Mobile.
Nach dem Milliardendeal um youtube.com wurde endgültig klar, dass die Branche in Bereiche investiert, deren wirtschaftlicher Sinn sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Zu den Investoren und Partnern gehören auch auch bei “Fom” wieder Google sowie Skype.
Eine rechtliche Hürde ergibt sich für diejenigen, deren Internetdiensteanbieter eine Nutzung des Internetzugangs durch Dritte
untersagt. Bisher hat es die Anbieter wenig interessiert, dass ihre Kunden aus Unkenntnis oder Faulheit ihr WLAN ungeschützt durch die Gegend funkten. Mit steigendem Erfolg des “Fon”-Angebots könnte aber auch der Datentransferumsatz für die Anbieter steigen und sie dazu bewegen, eine klare Stellung zu beziehen: Verträge außerordentlich kündigen oder irgendwie mitspielen?
“Wieso soll ich einen Flatratetarif bezahlen, wenn ich ihn nicht zwei Straßen weiter benutzen kann?” lautet eine schlüssige Argumentation aus Sicht der Kunden. Das wirtschaftliche Problem: Zwar versprechen die Anbieter von DSL-Flatrates, dass man theoretisch 24 Stunden die maximale Bandbreite des Anschlusses nutzen könnte, aber die wenigsten Kunden tun dies und auf Grundlage dieser Werte wurden auch die aktuellen Tarife berechnet. Sollte das Angebot von “Fon” tatsächlich spürbar genutzt werden, könnte dies auch zu Preiserhöhungen führen, wenn sich die Anbieter nicht selbst um eine günstige mobile Nutzung ihrer Internetzugänge kümmern oder mit dem neuen Angebot kooperieren.
Die Standorte der “Fomeros”, also derjenigen, die ihren Bandbreitanschluss für andere User zu Verfügung stellen, kann man einfach per Postleitzahl nachschlagen und auf einer Google-Map ansehen.
Dafür, dass ich mobil online bin (und daheim, wenn das DSL ausfällt) zahle ich monatlich fast 20 Euro für meinen UMTS-Tarif (+1,86 Euro/MB bei Überschreitung der inklusiven 30 MB/Monat).
Ich spiele gern mit bei einem Geschäftsmodell, welches meiner bezahlten Flatrate die örtliche Beschränkung zu nehmen versucht. Man darf sehr gespannt sein, wie der Markt reagiert.
Zum Anbieter: www.fon.com
—-
Carsten Heeder (33) ist selbständiger Internetdienstleister, Mitarbeiter einer der größten internationalen Jugend-Communitys und Student der Wirtschaftsinformatik.
Diskriminiert bei Jobsuche? Jetzt wehren!
28. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Über 41 Prozent der Hamburger Jobsuchenden fühlen sich diskriminiert, hat eine Studie ergeben. Jetzt kann man sich dagegen wehren – man muss das neue Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nutzen, sagt der DGB Hamburg. »» weiterlesen » Diskriminiert bei Jobsuche? Jetzt wehren!
Infostand gegen Rechts
28. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Infostand gegen Rechts am Sonnabend, den 28. Oktober 2006, von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr am U-Bahnhof Mundsburg (Ecke Mundsburger Damm/ Winterhuder Weg)
Mit thematisch bezogenen Material wollen die Jusos mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen: “Nicht nur, dass die Nazis in Landesparlamenten sitzen, sie provozieren auch regelmäßig durch Demonstrationen in unserer Stadt.”
Sprechstunde im Wahlkreisbüro Rothenburgsort
28. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Ab 10 Uhr: Sprechstunde im SPD-Wahlkreisbüro am Rothenburgsorter Marktplatz 2. Immer mittwochs von 9.30 bis 12.30 und sonnabends von 10 bis 13 Uhr.
Wahlrecht: Auch CDU hat gelogen
27. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
In einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der SPD gibt der Senat zu, dass er bereits nach dem Volksentscheid 2004 das Volkswahlgesetz einer verfassungsrechtlichen Prüfung unterzogen hat. Ergebnis: Es gab keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Damit fällt das Hauptargument der CDU für die Abschaffung des Volkswahlrechts in sich zusammen, meint auch die GAL. »» weiterlesen » Wahlrecht: Auch CDU hat gelogen
“Talk in Altona” mit Finanzminister Steinbrück
27. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
“Talk in Altona” mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, 19 Uhr, Freitag, 27. Oktober 2006.
Auf Einladung von Olaf Scholz kommt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am 27. Oktober nach Altona. Über “Perspektiven nachhaltiger Finanzpolitik” diskutieren Scholz und Steinbrück beim „Talk in Altona“ gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
Freitag, 27. Oktober, 19.00 Uhr, Kollegiensaal, Rathaus Altona, Platz der Republik 1
Peer Steinbrück über “Nachhaltigkeit in der Politik”
27. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Veranstaltung der Jusos Hamburg mit dem Bundesfinanzminister, 27. Oktober, 17 Uhr, Rathaus, Raum 151. Bitte anmelden unter jusoshamburg@spd.de.
St. Georg: Wem nutzt die Sanierung?
27. Oktober 2006 | Kommentar hinterlassen
Bürgersprechstunde mit Farid Müller zum Thema: St. Georg: Wem nutzt die Sanierung?
Freitag, den 27.Oktober 2006, 17.00- 19.00 Uhr, Geschichtswerkstatt Sankt Georg, Hansaplatz 9
mit
Farid Müller, Bürgerschaftsabgeordneter aus St.Georg
Regina Freuer, Kerngebietsausschuss Bezirk Mitte
Der Senat hat ein Sanierungsprogramm für Sankt Georg angekündigt. Ein Ziel ist laut Bausenator Freytag “unerfreuliche Menschen” zu verdrängen.
Schon jetzt droht durch die Verteuerung der Koppel die Verdrängung alt eingesessener Mieter.
Wie viel Veränderung braucht Sankt Georg? Wo ist Sanierung sinnvoll, wo werden falsche Prioritäten gesetzt?
Und vor allem: Welchen Charakter soll unser Stadtteil bekommen?
Zu diesen Fragen würden wir gerne Ihre Meinung hören.