120 Beschäftigte streiken ganztägig

Die Tarifrunde bei den Sparda-Banken spitzt sich zu: 120 Beschäftigte in Hamburg und Kiel beteiligten sich heute an dem ganztägigen Ausstand. Sie forderten den Arbeitgeber auf, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.  

Die Arbeitgeber bestanden auch in der zweiten Verhandlung auf einer Nullrunde von unbestimmter Dauer. 

Hans-Jürgen Klempau, ver.di Gewerkschaftssekretär in Hamburg, erklärt dazu: „Sonst betonen die Arbeitgeber unermüdlich den Zusammenhalt in der Sparda-Familie. Doch dieser gilt offensichtlich nur, wenn die Beschäftigten zu Höchstleistungen getrieben werden sollen.“

Weiter sagte er, die Arbeitgeber seien gefordert, mit konstruktiven Angeboten an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Einen weiteren Verhandlungstermin gibt es noch nicht. 

Hintergrund: 

In der Tarifrunde für die etwa 400 Beschäftigten der Sparda-Banken in Hamburg und Kiel fordert ver.di:

– eine Einkommenssteigerung von 4% und eine Wahlmöglichkeit zwischen Erhöhung oder zusätzlichen freien Tagen
– für Auszubildende 100 € mehr und eine Mobilitätszulage
– eine Laufzeit von 24 Monaten

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